Category

Hauptspeisen

Category

Heute möchte ich das Rezept eines meiner Lieblingsnaschereien vorstellen. Baklava – wer schon einmal richtig gutes Baklava gegessen hat, der weiß es ist wie ein süßer Traum. Natürlich gibt es in gut sortierten türkischen Geschäften Baklava zu kaufen aber an selbstgemachtes kommen die meist nicht ran. Hier meine Version, nur das Beste aus vielen gefundenen Rezepten:

Zutaten:
150 g gehackte Walnüsse
100 g gemahlene Mandeln
75 g gehackte Pistazien
80 g Puderzucker
¼ Stange Zimt
150 g flüssige Butter
450 g Filoteig
150 g Honig
150 ml Wasser
etwas Rosenwasser

Zubereitung:
Mandeln, Walnüsse und 50 g Pistazien und mit 4 Esslöffel Zucker mischen.
Eine ofenfeste Backform mit Butter einfetten und den Backofen auf 200° vorheizen.

Alle Teigblätter entsprechend der Backform zuschneiden. Da ich meistens einen Backrahmen benutze, lege ich diesen auf den Filoteig und kann so den Teig passgenau zuschneiden.

Ein Viertel davon in die Form legen und dabei die Blätter jeweils einzeln mit flüssiger Butter einpinseln. 1/3 der Nussmischung darauf verteilen. Den Vorgang noch zweimal wiederholen.

Mit den restlichen Teigblätter abdecken und mit einem scharfen Messer Rauten bzw. Rechtecke (ca. 3×3 cm) schneiden. Mit der restlichen Butter bestreichen und in ca. 25 Minuten goldbraun backen. Vorsicht verbrennt sehr schnell.

Während der Backzeit das Wasser mit dem Honig, Zimtstange und dem restlichen Zucker zu einem Sirup kochen. Danach ein paar Spritzer Rosenwasser einrühren und abkühlen lassen.

Das Baklava ca. 5 Minuten ruhen lassen und dann mit dem Sirup übergießen. Mit den restlichen Pistazien dekorieren und weiter abkühlen lassen.

Beim Einfügen der Fotos habe ich festgestellt, dass ich doch glatt den Honig und den Zimt vergessen hatte zu fotografieren aber im Baklava ist er drin 😉
Eigentlich sollte man das fertige Baklava über Nacht ziehen lassen aber alle Stücke schaffen das meistens nicht 😉

Da ich noch einen Bagel übrig hatte, stand ja schon fest, was es heute zum Frühstück geben sollte – lecker Bagel.

In die untere Schale kam ein Bagel mit Frischkäse, Gurkenscheiben und Kochschinken.

Natürlich dürfen auch ein paar  Vitamine nicht fehlen, ich habe gelbe und rote Tomaten, Physalis und Heidelbeeren eingepackt. Zusätzlich dazu habe ich mir noch einen leckeren Mango-Joghurt mitgenommen.

Heute zum Dienstag wieder ein schnelles Brotbento. Es gab ein Sandwich aus Dinkelbrot mit Roastbeef. Zusätzlich dazu habe ich mir Gurkenscheiben, Weintrauben, eine Tomate, ein halbiertes Ei, Heidelbeeren und eine Physalis eingepackt. Passend zum Roastbeef habe ich Senf in ein Döschen gefüllt. Ich hatte nur blöder Weise nichts dabei, womit ich den Senf aufs Brot bekommen hätte, also habe ich den dann wieder mit nach hause genommen 🙁 Das ganz merkwürdige ist ja, auf dem Foto war das Löffelchen noch da aber als ich essen wollte war er weg. Na ja ich habs überlebt.

Ich hatte mal wieder bei meinem Lieblingsasiaten bestellt und mir unter anderem Baby Pak Choi bestellt. Den gibt es leider bei uns in keinem Gemüseladen. Deshalb kaufe ich ihn dann halt online.

Ich hatte den Baby Pak Choi, einige Tomaten, Frühlingszwiebeln und Nudeln pfannengerührt und mit Sojasoße gewürzt.

In die zweite Bentoschale habe ich Hackbällchen aus meinem Tiefkühlvorrat eingepackt und mit ein paar Gurkenscheiben, Tomaten und einem selbst gekochten Mangopudding aufgefüllt. Die Kekse habe ich mir für den süßen Hunger zwischendurch eingepackt aber dann doch nicht gegessen.

Die Shirataki-Nudeln, die ich verwendet habe, bestehen aus dem Mehl der Konjakwurzel (Teufelszunge) und sind sehr kohlenhydratarm. Die Nudeln lassen sich wirklich sehr einfach verarbeiten. Die Flüssigkeit abgießen und die Nudeln unter fließendem Wasser abspülen, mit kochendem Wasser übergießen und dann einfach für zwei-drei Minuten in das fertige Essen geben. Am besten schmecken diese Nudeln in Suppen und in pfannengerührten Speisen.

Heute mal ein wiedergefundenes Bento, irgendwie hatte ich das Foto im falschen Ordner abgespeichert und dann wurde es vergessen. Ich weiß nicht mal mehr, wann ich es genau zubereitet habe aber so wie es aussieht, war es bestimmt ein Dienstags-Brotbento.

In dem Bento gab es ein Dinkelvollkornbrot mit Hühnchenaufschnitt und Frischkäse. Als gesunde Ergänzung kamen noch eine Tomate, ein paar Erdbeeren und Weintrauben sowie ein halbiertes Ei.
Für das Ei hatte ich den kleinen Ministreuer mit eingepackt.

Bei so schönem warmen Wetter hatte ich nur Appetit auf ein leichtes Mittagessen. Ich dachte mir da ist ein leichter Nudelsalat ohne Mayonnaise genau das Richtige.

Zutaten:
400 g Nudeln
200 g Rucola
8 getrocknete Tomaten
1 Zwiebel
4 Esslöffel Pesto
3 Esslöffel Olivenöl
heller Balsamico
Parmesanspäne
Pfeffer, Salz, Zucker
Basilikum

Zubereitung:
Zuerst das Dressing bereiten, dazu die Zwiebel putzen und fein hacken, dann das Pesto mit den Zwiebeln, dem Olivenöl, etwas Balsamico sowie Pfeffer, Salz und Zucker verrühren. Die Nudeln nach Packungsanleitung zubereiten. Abgießen und gleich mit dem Dressing und den getrockneten Tomaten vermischen. Kurz vor dem Essen den Rucola unterheben und die Parmesanspäne dazu geben. Mit Basilikum bestreuen.

Der Salat lässt sich sehr gut vorbereiten. Nur der Rucola sollte immer erst kurz vor dem Essen dazu gegeben werden.

Häufig bereite ich mein Pesto selbst zu, da in den meisten gekauften ja allermöglicher Kram drin ist, wie z. B. Milcherzeugnisse (wer weiß schon was das ist), Grieß und Kartoffelflocken – igittt
Zufällig habe ich dieses Pesto Genovese  entdeckt und das ist ein guter Ersatz für selbst zubereitetes Pesto. Ich habe es außerhalb Italiens bisher nur online gefunden, z. B. hier.

Ein ausgewogenes Bento sollte aus drei Teilen Kohlenhydraten, zwei Teilen Obst und Gemüse und 1 Teil Proteine/Eiweiß bestehen. Damit stellt es eine sehr gesunde Imbissvariante dar. Bei den traditionellen Bentos wird auch darauf geachtet, dass verschiedene Farben, unterschiedliche Texturen und Zubereitungsarten verwendet werden. Besonders auf japanischen Seiten gibt es da interessante Hinweise. Ich persönlich achte dabei nicht wirklich darauf, bei mir ergibt sich diese Mischung meistens automatisch.

Kohlenhydraten sind meist die bekannten Sättigungsbeilagen. Ich habe aber auch schon gebratene Kloßscheiben in einem Bento gesehen oder Thüringer Gnocchi. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Hier ein paar gebräuchlichere Beispiele:

  • Gekochter/gedämpfter Reis, Risotto oder Bratreis mit Gemüse und anderen Zutaten
  • Kartoffeln und Kartoffelzubereitungen 
  • Gekochte Nudeln (besonders kleine Ausformungen, wie Sternchen, Risoni, Fadennudeln u. ä.)
  • Couscous, Bulgur, Ebly jeweils nach eigenem Geschmack zubereitet
  • Brot und Brötchen (ich tendiere zu Vollkornprodukten), größere Ausformungen in Form bzw. Scheiben schneiden 
  • Salate aus Nudeln, Reis, Couscous, Kartoffeln am besten mit leichten Dressings
  • Reste von Nudeln und Reis können durch Braten, mit Ei, Gemüse-, Schinken- oder Wurstwürfel aufgepeppt werden.

Als Protein-/Eiweißlieferant dienen:

  • Wiener Würstchen eignen sich besonders gut, da sie sich sehr gut portionieren lassen und man sie auch sehr gut als Dekoration einsetzen kann. 
  • Jegliche Form von Aufschnitt und Schinken, diese kann man als Röllchen oder Blumen oder ähnlichen einpacken
  • Gebratenes, gegrilltes und gedünstetes Fleisch (Hühnchen, Pute, mageres Schweine- und Rindfleisch) Am besten am Abend vorher marinieren oder würzen und braten oder grillen oder anderweitig zubereiten, gut auskühlen lassen und in mundgerechte Stücke schneiden.
  • Hackfleisch in verschiedenen Formen gebraten, lässt sich gut einfrieren als Vorrat, Besonders Hackfleischbällchen sind praktische Lückenfüller im Bento.
  • Verschiedene Käsesorten, z. B. separat verpackte Käsestücke wie z. B. Minibell u. ä., Fetawürfel, Mozzarellabällchen, Scheibenkäse als Blumen oder gestreifter Käse.
  • Eier sind der Hit im Bento, hart gekocht (geformt oder halbiert), gebraten, als Rührei oder als Minifritata.
  • Fisch und Meeresfrüchte (gebraten, geräuchert) Roher Fisch ist immer etwas heikel wegen der Verderblichkeit.
  • Als vegetarische Proteinquelle ist Tofu (mariniert, gebraten, als Würstchen, pur) gut geeignet.
  • Hülsenfrüchte ergeben auch eiweißreiche Speisen, z. B. Bratlinge und Salate

Gemüse:
Gemüse kann roh oder bissfest gegart verwendet werden, zu weichgekochtes Gemüse schmeckt kalt einfach nicht. Auch hier kann man je nach persönlichem Geschmack quer durch die Gemüseabteilung toben. Hier nur ein paar Vorschläge:

Rohes Gemüse:

  • Cocktailtomaten sind gute Lückenfüller und setzen farbliche Akzente
  • Salatblätter (Feldsalat, Romana, Kopfsalat, Lollo Rosso und Bianco, Eichblatt, Rucola u. ä.) eignen sich sowohl als Trennung zwischen zwei Speisen, als Lückenfüller oder einfach als farblicher Hingucker.
  • Rohkost in Scheiben oder dünne Streifen geschnitten zum Knabbern (Gurke, Kohlrabi, Möhre, Paprika, Radieschen)
  • Kräuter

Blanchiertes, gekochtes bzw. gedämpftes Gemüse

  • Blumenkohl oder Brokkoli
  • Zuckerschoten kann man sehr dekorativ verwenden
  • Maiskolben, in Scheiben geschnitten
  • grüne Bohnen, am besten die kleinen und feinen
  • grüne Erbsen und Mais, als farbliche Akzente sehr gut geeignet

Pfannengerührtes Gemüse (Stir fry)

  • Gemüse in dünne Streifen schneiden, z. B. Möhren, Kohlrabi, Zwiebeln, die Stiele von Brokkoli und Blumenkohl, Sprossen u. v. m. und im Wok pfannenrühren und mit Sojasoße würzen.

Salate aus rohen und gegarten Gemüse

  • bei empfindlichen Gemüsesorten das Dressing separat mitnehmen und erst kurz vor dem Essen darüber geben.
  • Spargel kochen oder braten und dann mit einer Vinaigrette anmachen
  • Blumenkohl und Brokkoli sind genauso geeignet wie grüne Bohnen
  • alle Rohkostgemüse

Obst:
Hier ist alles geeignet, was klein ist, sich gut zerkleinern lässt, nicht viel Saft absondert (sonst separat packen). Deshalb hier auch nur ein paar Vorschläge:

  • Obst das anlaufen kann, kurz in Salzwasser (1 Messerspitze auf ¼ l Wasser), Orangen- oder Zitronensaft einlegen, trocken tupfen und erst dann einpacken.
  • Beeren nur frisch oder in Gelee, es wird sonst eine suppige Angelegenheit.
  • Äpfel, Birnen in Spalten geschnitten oder als dekoratives Apfelhäschen
  • Kirschen, Mirabellen, kleine Pflaumen, Physalis
  • Aprikosen, Pfirsiche, eventuell halbieren oder vierteln
  • Kiwi, geschält und/oder in dekorative Stücke geschnitten
  • Orangen, Mandarinen u. ä. als Spalten oder in Scheiben geschnitten (Bei Bio-Obst kann auch die Schale dran bleiben, sehr dekorativ)

Also das sind Vorschläge und Anregungen, wenn ich alles aufschreiben wollte, was man in ein Bento füllen kann, hätte ich ja sehr lange zu tun. Also probieren, probieren, probieren.

Ty feiert heute ihren ersten Bloggeburtstag mit ihrem Blog The Sweet Life. Erst einmal herzlichen Glückwunsch und viel Freude beim weiteren Bloggen.
Zur Feier des Tages gibt es ein Gewinnspiel. Zu gewinnen gibt es ein Überraschungspäckchen. Das Gewinnspiel geht bis zum 21. Oktober, also ganze 2 Monate.

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, muss man eigentlich nur folgende Aufgabe erledigen:

Beim Geburtstagpost einen Komentar hinterlassen und zwei der folgenden Dinge auswählen und dazu schreiben, was du am liebsten magst beziehungsweise was für dich auf jeden Fall zu den wichtigsten Utensilien gehört!
Tee(-parties), Süßigkeiten, Bentô, Gebäck, Getränke

Dies dürfte ja nicht schwer fallen 😉

Ich habe ja in verschiedenen Blogs leckere Speisen mit Naruto Maki gesehen und wollte es schon immer mal ausprobieren. Bei uns gibt es aber leider kein Geschäft, in dem man diesen Fischkuchen kaufen kann. Allerdings hatte Token von Bento Lunch Blog gepostet, dass man Naruto Maki bei Asian Brand kaufen kann und gestern  habe  ich, wie bereits gepostet meine Lieferung bekommen.

Für alle die Naruto Maki nicht kennen, eine kurze Erklärung:
Naruto Maki ist eine Surimi-Art, das heißt, es wird aus zerkleinerten Weißfisch hergestellt, bei uns häufig fälschlich als Fischimitat bezeichnet. Dieser “Fischkuchen” wird gekocht und nicht wie z. B. bei Kamaboko gedämpft. Diese besondere Art zeichnet sich durch den rosagefärbten Studel aus und wurde nach den Naruto-Strudeln in der Präfektur Tokoshima benannt. Man benutzt Naruto Maki hauptsächlich als Suppeneinlage, insbesondere bei Ramen.

Nun zu meinem eigentlichen Gericht, das eine Mischung aus verschiedenen asiatischen Speisen ist. Naruto Maki kommt aus Japan, die Bánh phở aus Vietnam und den Schweinebauch habe ich so ähnlich in einem thailändischem Rezept entdeckt.

Zutaten:

1 l Geflügelbrühe
200 g Bánh phở (Vietnamesische Reisbandnudeln)
400 g Schweinebauch
2 Möhren
2 Pok Choi
3 Frühlingszwiebeln
4 braune Champignons
einige Scheiben Naruto Maki
frischer Koriander
2 Eier
1 Zwiebel
Sojasoße
Sake
etwas Öl
2-3 Lorbeerblätter
je 1 Stück Ingwer und Chili
Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:
Je einen Eßlöffel Zucker und Salz mischen und den Schweinebauch damit einreiben, dann über Nacht marinieren. Das Fleisch rund herum anbraten, aus der Pfanne nehmen und das ausgetretene Fett abgießen. Jetzt das Fleisch mit  Wasser begießen, bis es bedeckt ist. Mit etwas Sojasoße, Sake, Lorbeerblätter, Zwiebel, Ingwer, Chili, Salz und Pfeffer würzen. Den Schweinebauch ca 50 Minuten garen, abkühlen und in dünne Scheiben schneiden.
Die zwei Eier hart kochen, schälen, halbieren und warmhalten. Das Gemüse waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Etwas Zwiebelgrün zur Seite legen. Derweil die Geflügelbrühe erhitzen und mit Sojasoße und Sake würzen. Das Gemüse bissfest garen. Die Nudeln nach Packungsanleitung zubereiten. Zuerst die Nudeln in die Schüssel geben und alle restlichen Zutaten appetitlich anrichten und mit dem Zwiebelgrün und Koriander bestreuen.

Heute mal wieder ein ganz schnelles Bento um Reste zu verarbeiten. Da ich mich von der Rohkost-Paranoia nicht anstecken lasse, habe ich gestern sehr günstig Salat und Gemüse einkaufen können. Besonders die Tomaten und Gurken waren extrem preiswert.

 Der Hauptteil meines heutigen Bentos besteht aus Bratreis. Den habe ich mit Würstchen, Paprika, Mais und Frühlingszwiebeln aufgepeppt. Als Deko kam noch eine Wurstblume in die Ecke.

 In den Einsatz meiner Lunchbox kamen Gurkenscheiben, Tomaten, Weintrauben, Heidelbeeren und Physalis. Am längsten hat das gründliche Waschen gedauert.